Presse
Louises Traum oder where the F* ist Kurt Weill
"Das liegt zum Teil an Weills Kompositionskunst, zum großen Teil aber an der Präsenz und Stimme von Ingala Fortagne, die in einer Doppelrolle die heutige Louise und die damalige Ehefrau von Kurt Weill, Lotte Lenya, spielt und singt. Klar und gefühlvoll interpretiert sie die weithin bekannten Songs, aber auch die ruppigen Partien zwischen hohem Opernton und Sprechgesang, wie sie zum Beispiel für den "Surabaya-Johnny" oder der "Seeräuber-Jenny" charakteristisch sind, gelingen Ingala Fortagne hervorragend. ..."
Badische Zeitung
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echo-von-nichts
“Wiegenlieder aus fünf Jahrhunderten: …eine faszinierende Klangwelt, die zwischen avantgardistischer Experimentierfreude und meditativer Ruhe changiert - gespickt mit sphärischen Klängen, stimmungsvoll und berührend… “
ORF / Ö1
echo-von-nichts
“Wiegenlieder zum Aufwachen… Der allen süßen Singsangs bare vibratoarme, luzide Sopran… …Ingala Fortagne gibt dieser Mutter zwar eine ob ihrer Verzweiflung fahle Stimme, gleichwohl bleibt deren ungebrochener Widerstand gegen das Regime vernehmbar. Eine eindrückliche Erzählung. … Alle Lieder werden von dem Ensemble wahrlich in Obhut genommen, und wennschon unter dem Begriff Wiegenlied subsumiert, bieten sie zunächst wenig davon, was man sich gemeinhin von ihnen erwartet. Weit fern von Süße und Sentimentalität bilden sie ob ihrer Kunstgestalt genauso wie mittels des Ensembles Kunst gleichermaßen Liebe und Fürsorge der Mütter ab wie Sorge und Schmerz um ihr Kind."
Kultur im Netz
Louises Traum oder where the F* ist Kurt Weill
" Dabei schlüpft die Sopranistin in verschiedene Rollen, wie Weills Mutter an einem Shabbat-Abend in Dessau oder Weills große Liebe und Ehefrau Lotte Lenya. Als letztere lassen der ergreifende Gesang sowie das Schauspieltalent von Fortagne die Zuhörer alle Höhen und Tiefen der Beziehung miterleben. Fortagne setzte ihre Stimme nuanciert, kraftvoll oder zerbrechlich ein und nahm die Bühne gepaart mit ihrer Präsenz für sich ein...."
Laarer Zeitung
Gesamter Bericht>
echo-von-nichts
„So können Wiegenlieder aus fünf Jahrhunderten im außergewöhnlichen Gewand präsentiert werden – … die sich mit Fortagnes klarem Gesang zu faszinierenden Klangreisen ergänzen.“
Kreuzer / Leipzig
echo-von-nichts
“Ingala Fortagne, die über einen interessant timbrierten dunklen Sopran verfügt, der Leuchtkraft aufweist, gelingt in allen Liedbeiträgen eine persönliche, intime Gestaltung ohne jede falsche Gefühligkeit.”
Klassik Heute
echo-von-nichts
«Schon die vorangestellte Warnung für den Fall, «that you understand only railway station», liess ahnen, dass die Konzertbesucher allenfalls nicht nur «bloss Bahnhof verstehen», sondern sich über ihre Englisch-Kenntnisse hinaus auf den Arm genommen fühlen könnten. Doch man liess dies gerne mit sich geschehen, denn was Helena Winkelmans Camerata variabile bei ihrem vierten Saisonkonzert am Sonntag in der Rathauslaube mit der Aufführung von William Waltons «Façade» bot, war Spitze. Da war einmal die Begegnung mit dem 1922 uraufgeführten Werk dieses erzbritischen Komponisten, eine an Dada-Kunst erinnernde Posse mit abstrakten Gedichten der exzentrischen Poetin Edith Sitwell, und zum anderen eine hinreissend witzige Interpretation. Ohne die Instrumentalisten des Abends hintan stellen zu wollen… standen die Schauspielerin und Sopranistin Ingala Fortagne und der Schauspieler Béla Bufe im Mittelpunkt: Umwerfend, was sie in einer Kombination von Rezitation und Sprechgesang, mit akrobatischer Artikulationskunst, mimischem Komödiantentum und wenigen Requisiten auf die Bühne legten. Waltons Musik, eine Kombination aus intellektuellen, volkstümlichen, kabarettistischen und jazzigen musikalischen Idiomen, wurde dabei keineswegs nur zur tönenden Kulisse: Jedes Instrument übernahm eine «sprechende» Rolle in diesem, man möchte sagen, ernsthaften Klamauk der modernen englischen Musik. …»
Schaffhauser Nachrichten